NEUE WARE IN DER LESBAR

Als neues Highlight haben wir für Sie verschiedene Seifen eingekauft. Die Düfte reichen von Mohnblume, über Lavendel bis hin zu Pomelo oder Orange. Weiterhin gibt es wunderschöne Motiv-Seifen mit Blumenornamenten im Sortiment. Alle Seifenstücke sind einzeln verpackt und als Mitbringsel oder Geschenk wunderbar geeignet.

Die Geschichte der Seife reicht bis 4.500 v. Chr. Es wurde eine Vorform der Seife aus Pottasche und Ölen hergestellt, die hauptsächlich als Heilmittel verwendet wurde. Erst ab dem 2. Jahrhundert nach Christus verwendeten die Römer die Seife als Reinigungsmittel in ihrer Badekultur. Im 7. Jahrhundert nach Chr. entwickelten die Araber eine feste Konsistenz der Seife, ähnlich der heutigen. Nach kurzer Zeit verbreitete sich die Seife in Europa und war meist dem Adel vorbehalten. Nach und nach entstanden Badehäuser, welche auch dem ärmeren Volk zugänglich waren. Dieser Badekultur setzten Pest und Syphilis jedoch im 14. Jahrhundert ein jähes Ende. 25 % der europäischen Bevölkerung fielen der großen Pestepidemie 1347 bis 1351 zum Opfer. Im Mittelalter hütete man sich daher vor Wasser und Seife aufgrund des Irrglaubens, dass Krankheiten überhaupt erst durch die Seife in den Körper gelangen. Die Bevölkerung erreichte damit genau das Gegenteil, denn Seuchen wie Pest und Cholera breiteten sich immer weiter aus. Im 16. und 17. Jahrhundert galt deshalb die Trockenwäsche als chic – ganz ohne Seife und Wasser, sondern mit Tüchern, Parfüm und Puder. In Adelskreisen setzte man ganz auf diese Art der Körperpflege, weshalb sich Keime, Läuse und Flöhe ungehindert ausbreiten konnten. Bis weit ins 18. Jahrhundert hinein vertraten die Ärzte in Europa die Meinung, dass Wasser und Luft dem Körper schade. Das Einpudern der Haut und Kleidung diente als Schutz vor diesen „schädlichen Elementen“. Erst im bürgerlichen 19. Jahrhundert änderte sich die Einstellung und man ging dazu über, den Körper regelmäßig zu waschen und von unangenehmen Gerüchen zu befreien. Waschen wurde modern. Doch während des Krieges im 20. Jahrhundert war die Rohstoffversorgung so knapp, dass es nicht genug Öle und Fette zur Seifenerzeugung gab. Erst nach Ende des Ersten Weltkrieges in den 20er Jahren war es möglich, durch die industrielle Produktion die Seife als Massenartikel herzustellen. Heutzutage werden auch in kleinen Manufakturen kostbare Seifen entwickelt und hergestellt und genau diese individuellen Produkte haben wir in der LESBAR, denn Massenware, die man überall kaufen kann, sind nichts für uns!

Schauen Sie doch einfach mal bei uns rein und entdecken Ihren Lieblings-Seifenduft!

Das Team der LESBAR

 

 

 

 

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